Kompressionsstrümpfe
und Bandagen
Kompressionsstrümpfe / Kompressionsstrumpfhosen sind
wesentlicher Bestandteil der Kompressionstherapie. Man behandelt damit
Krampfadern (Varizen), Beinvenenthrombosen und deren Folge, das Postthrombotische
Syndrom, sowie auch das Lymphödem und "offene Beine"
(Ulcus cruris). Sie erzeugen von außen Druck auf das Gewebe
des umschlossenen Beines, um dessen geschädigtes Venen- oder
Lymphsystem zu entlasten. Ein Kompressionsstrumpf ist so gefertigt,
dass der ausgeübte Druck von oben nach unten analog zum Gewebedruck
in Richtung der Schwerkraft zunimmt. Der ausgeübte Druck des
Strumpfes ist je nach Krankheitsgrad des Patienten angepasst und wird
in Kompressionsklassen eingeteilt.
Bandagen sind körperteilumschließende oder körperteilanliegende,
meist konfektionierte Hilfsmittel. Ihre Funktion ist es, komprimierend
und/oder funktionssichernd (unterstützend, stabilisierend, bewegungslenkend)
zu wirken. Die Grundelemente bestehen aus flexiblem oder festem Material.
Bandagen dienen überwiegend der Behandlung von akuten, aber auch von
dauerhaft anhaltenden Weichteilerkrankungen.
Bandagen werden gefertigt als:
Mittelfußbandagen
Kompressionsbandagen für Sprunggelenk oder Kniegelenk
Funktionssicherungsbandagen für Sprunggelenk oder Kniegelenk
Stabilisierungsbandagen für Sprunggelenk oder Kniegelenk
Spitzfußbandagen.
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